Urologische Komplettvorsorge beim Mann

Krebs ist oftmals heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Das trifft vor allem für die urologischen Krebsarten zu. Eine sinnvolle Krebsvorsorge muss deshalb zum Ziel haben, Krebs im Frühstadium zu erkennen. Die Krebsvorsorge der gesetzlichen Krankenkassen (Richtlinien des Bundesausschusses für Ärzte und Krankenkassen, Abschnitt C) beinhaltet folgende Untersuchungen:

  • Orientierende Untersuchung des männlichen Genitale und der regionären Lymphknoten
  • Orientierende digitorektale Untersuchung des Enddarmes und der Prostata
  • Untersuchung auf occultes Blut im Stuhl

Aus urologischer Sicht sind diese Maßnahmen jedoch unzureichend, da hierdurch bestenfalls fortgeschrittene Krebserkrankungen erkannt werden können.

Eine tatsächliche Früherkennung ist durch die urologische Komplettvorsorge möglich. Sie beinhaltet zusätzlich zur Kassenvorsorge:

  • die Urinuntersuchung (insbesondere Mikroskopie zur Erkennung von roten Blutkörperchen)
  • Die Blutuntersuchung (insbesondere PSA-Wert zur Erkennung von Prostatakrebs)
  • die Ultraschalluntersuchung, der Nieren, der Blase, der Hoden und der Prostata und Samenblasen (TRUS)